Fasten nach der Uhr. 16 Stunden. 18 Stunden. Möglichst länger.

Lange Zeit wurde intermittierendes Fasten vor allem über Zahlen und feste Fastenfenster definiert. Doch was passiert, wenn dein Körper an manchen Tagen etwas ganz anderes braucht?

Genau hier setzt Flex Fasting an – ein neuer Fastenansatz, den Dr. Mindy Pelz aktuell in den Fokus rückt.

Was ist Flex Fasting?

Flex Fasting bedeutet, das Fastenfenster nicht jeden Tag starr festzulegen. Stattdessen lernst du, Faktoren wie Stress, Schlaf, hormonelle Veränderungen und die Signale deines Körpers stärker wahrzunehmen.

Denn Fasten ist ein hormetischer Stressreiz. Und mehr Stress ist nicht automatisch besser.

Gerade in der Perimenopause und Menopause kann es sinnvoll sein, genauer hinzuschauen: Wie viel Belastung erlebt mein Körper gerade? Habe ich gut geschlafen? Fühle ich mich energiegeladen – oder bereits erschöpft?

Flex Fasting stellt damit eine spannende Frage:

Was wäre, wenn dein Körper und nicht die Uhr entscheidet, wie lange du heute fastest?

Weg von starren Regeln

Für mich passt dieser Ansatz perfekt zu einer ganzheitlichen Betrachtung von Gesundheit.

Es geht nicht darum, Fasten aufzugeben. Es geht darum, Fasten gezielter und bewusster einzusetzen.

An manchen Tagen kann ein längeres Fastenfenster passend sein. An anderen Tagen vielleicht ein kürzeres.

Flexibilität bedeutet nicht fehlende Disziplin. Sie bedeutet, die Signale des eigenen Körpers verstehen zu lernen.

Und vielleicht ist genau das die nächste Evolution des Fastens.

Du möchtest herausfinden, welche Fastenstrategie zu deinem Körper und deiner Lebensphase passt?

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